SGE Neuigkeiten

15. 03. 2007

Neues von Atze Schröder

Der Comedian Atze Schröder darf nicht enttarnt werden. Das Berliner Landgericht untersagte einem Verlag die weitere Verbreitung seines bürgerlichen Namens. Der Künstler trete nämlich ausschließlich verkleidet und mit fiktiven Namen auf, teilte das Gericht mit.
Bevor dieses Urteil Schule macht und für alle, die es noch nicht wissen: Der Klarname von Siggi Götz (GEH, ZIEH DEIN DIRNDL AUS) lautet Sigi Rothemund (DONNA LEON)

 
14. 03. 2007

Link der Woche

Sie wollen wissen, welcher Film die meisten Top-10-Nennungen in SGE hat? Dann klicken Sie www.diequereinsteigerinnen.de/

 
14. 03. 2007

lebendig und kräftig und schärfer

SGE Unterwegs von Matthias RajmannSo das Motto des diesjährigen Evangelischen Kirchentages



Rechts: ”SGE Unterwegs”, Foto von Matthias Rajmann

 
13. 03. 2007

Helden des Sub-Kanons (1)

In loser Folge stellen wir Regisseure vor, die für den geplanten Sub-Kanon des Deutschen Films für Bedeutung sein könnten. Heute: Arthur Maria Rabenalt.

Arthur Maria Rabenalt. Der 1993 gestorbene Österreicher hat ein unüberschaubares Werk hinterlassen. Seine Filmographie beginnt in den 30er Jahren, wo er mit seinem berühmtesten Film ...REITET FÜR DEUTSCHLAND mit der NS-Propagandamaschine massiv in Berührung kommt. Seine produktivste Phase war in den 50er Jahren, die er vor allem mit Operetten-Remakes eindeckte. Seinen letzten Kinofilm drehte Rabenalt 1978: CARIBIA, eine Version eines Marivaux-Stückes über sechs Waisenkinder, die unter der Obhut eines Pädagogen zu Rousseauschen Naturmenschen erzogen werden sollen. Wie nur hat ein notorisch frivoler 72jähriger Regisseur so ein Thema in den späten 70er Jahren umgesetzt? Außerdem hat Rabenalt ein umfangreiches belletristisches Werk hinterlassen und Sachbücher über Filmdramaturgie, über das erotische Theater, über Joseph Goebbels. Weitere Filmtitel: GELIEBTE BESTIE, UNTERNEHMEN SCHLAFSACK, DER UNSTERBLICHE LUMP, HOCHZEIT IM HEU.

 
11. 03. 2007

Jean Baudrillard

Durch den Tod von Jean Baudrillard setzen sich die Feuilletons wieder mit seinen Kernthesen auseinander und betonen, daß diese Thesen „etwas müde geworden sind.“ Harald Staun in der heutigen FAS hingegen „greift in den Strom der Aktualität“ und meint belegen zu können, wie die Nachrichten anhand der ‚Lewis Scooter Libby-Affäre’, der ‚Klimaschutzdebatte’, der ‚Grand-Prix-Nominierung von Roger Cicero’ usw. sich mühen sein Werk zu würdigen. Wenn das so ist, dann kommen wir nicht umhin, darauf hinzuweisen, daß die Existenz von SigiGötz-Entertainment das anschaulichste Beispiel für die Baudrillard’schen Theorien um Simulacren und Hyperrealität ist: Durch die Aneignung des Filmregisseurs Siggi Götz (dessen Name auch nur eine Simulation ist) für den Titel einer Zeitschrift (die sich von ihm zugleich durch den Verzicht auf ein Siggi-‚g’ distanziert) manifestiert sich eine Simulation, die andere Antriebe maskiert. Um es mal grob vereinfacht auf den Punkt zu bringen.

 
10. 03. 2007

Leserbrief

Aus München erreicht uns folgender Leserbrief, der sich auf das FAS-Zitat über Georg Tresslers TOTENSCHIFF bezieht (‚Genau das ist ja die Kacke...’ in SGE 11, Seite 9):
"Die elfte Stufe ist wiederum sehr gelungen. Insbesondere die FAS-Erinnerung an Maurhuts in zwanzig Tagen zusammengeschriebenem Totenschiff. Hierzu wäre der vom Weg abgekommene Historiker Ulrich Kurowski zu befragen. Es war Kurowski, der 1986 im Vorführraum der HFF, unter dem Kronleuchter der Kaulbachstraße, durch Filmvorführer Erich Riedl die traumhafte Verfilmung von G. Tressler in die immer währende Gegenwart rückte. Niemand sonst!" - HAL

 
8. 03. 2007

Weltfrauentag

Anläßlich des heutigen Weltfrauentags verweisen wir auf die Glamour Girls aus dem deutschsprachigen Raum in den SGE-Ausgaben 1, 3 und 5.

 
7. 03. 2007

Teaser

In loser Folge werden wir demnächst an dieser Stelle Regisseure vorstellen, die für den SGE-SUB-KANON DES DEUTSCHEN FILMS von Bedeutung sein werden. Von Arthur Maria Rabenalt über Zbynek Brynych bis zu Siggi Götz.

 
6. 03. 2007

Nekrolog

Und hier eine Liste SGE-relevanter Persönlichkeiten, die in diesem Jahr bereits verstorben sind: Georg Tressler (06.01), Achim-Helge Freiherr von Beust (07.01), Yvonne de Carlo (08.01), Klaus Poche (09.01), Carlo Ponti (10.01), Robert Anton Wilson (11.01), Solveig Dommartain (11.01) Karl Friedrich Fromme (14.01), Giesela Uhlen (16.01), Art Buchwald (17.01), Uwe Nettelbeck (17.01), Gerhard Bronner (19.01), Denny Doherty (19.01), Peer Raben (21.01), Abbe Pierre (22.01), Leopoldo Pirelli (23.01), Herbert Reinecker (27.01), Karel Svoboda (28.01), Sidney Sheldon (30.01), Gian Carlo Menotti (01.02), Frankie Laine (06.02), Anna Nicole Smith (08.02), Erik Schumann (09.02) Georg Buscher (12.02), Peter Ellenshaw (13.02), Robert Adler (15.02), Katharina Mayberg (21.02), Fons Rademakers (22.02), Bruce Bennett (25.02), Egon Monk (28.02), Herbert Asmodi (03.03), Osvaldo Cavandoli (03.03)… wird fortgesetzt.

 
5. 03. 2007

Wissenswertes (forts.)

Eines haben wir vergessen: Es gibt für Abonnenten auch noch eine Postkarte (SGE Unterwegs von M. Rajmann) im Wert von 10 Euro als Prämie.

 
3. 03. 2007

Wissenswertes

Ein paar Informationen für alle, die sich mit der Absicht tragen, eine Bestellung aufzugeben: Das aktuelle Heft (siehe unten) kostet 2,50 Euro. Alle sonstigen lieferbaren Ausgaben kosten 2 Euro. Bei Einzelbestellungen müssen wir leider 1 Euro Versandkosten dazurechnen. Wenn Sie sich für ein Abo (4 Ausgaben: 10 Euro, europäisches Ausland: 12 Euro) entschließen, dann fallen die Versandkosten weg. Und falls Sie ein Abo in Kombination mit den lieferbaren alten Ausgaben haben wollen, dann gibt es obendrein eine Ausgabe als Prämie.

 
2. 03. 2007

Eben erschienen: SigiGötz-Entertainment - Die elfte Stufe (März 2007; vergriffen)

Das Heft geht los mit einer spektakulären Petition der organisierten Supernasenfans; es geht weiter mit einer Reflektion von Hans Schifferle über die ‚guten alten Zeiten’; einer Erinnerung von Ulrich Mannes an einen Interview-Termin bei dem kürzlich verstorbenen Regisseur Georg Tressler; einer Liste von Rainer Knepperges mit den schönsten Ankündigungen nie gesehener Filme; einem Bericht von Stefan Ertl über den Surf-Filmer Andrew Kidman… und endet mit einer Übersicht über Bücher, die den SGE-Kosmos abdecken. Cover: Alexander Grill mit Partnerin

Die ersten Exemplare können heute am 2. März 2007 ab 21 Uhr im Stadtcafé am St.-Jakobs-Platz in München eingesehen werden.

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