Zihlmann usw.

Diesen Sonntag um 18 Uhr taucht die Theatiner-Filmkunst in den SGE-Kosmos. Eine Filmlecture von SGE-Herausgeber Ulrich Mannes kreist um das Werk einer Schlüsselfigur der Münchner Gruppe. Wir zitieren aus der Ankündigung: „Er gab dem Kino der Münchner Gruppe seine Weltläufigkeit und setzte sich ab vom behäbigen ‚Kino der Qualität‘. Er schrieb für Rudolf Thome, Klaus Lemke, Thomas Schamoni, Martin Müller und Veith von Fürstenberg. Er orientierte sich an der Nouvelle Vague und am amerikanischen Kino. Vor allem dank seiner Drehbücher wurde München in den 60er Jahren zur Aufbruchsstadt fürs neue deutsche Kino. Anhand von Kurzfilmen (darunter seine Regiearbeit FRÜHSTÜCK IN ROM) und vielen Ausschnitten aus Spielfilmen und Dokumentationen würdigen wir das Schaffen des im März dieses Jahres verstorbenen Drehbuchautors und Schriftstellers Max Zihlmann.“

Danach, um 20 Uhr, geht’s weiter mit einer Entdeckung: EIN BISSCHEN LIEBE (reloaded) von Veith von Fürstenberg aus dem Jahre 1974. „Eine Fahrt nach München-Schwabing und aus einer Beziehung heraus. Zwei zerbrechliche Engel, Überbleibsel einer äleren, sanfteren Art des Filmemachens – Eva Maria Herzig sieht in manchen Einstellungen fast wie ein Stummfilmstar aus – treiben durch Betten, Badewannen und Max-Zihlmann-Dialoge.“ Veith von Fürstenberg wird persönlich anwesend sein und erzählen, wie es zu dieser ungewöhnlichen reloaded-Version gekommen ist.