Auch das gab’s mal: Thaliwood

Heute beginnt in Graz die Diagonale, das Festival des österreichischen Films. Highlights sind der Eröffnungsfilm SONNE von Kurdwin Ayub, die Galapremiere von RIMINI (Ulrich Seidl), eine Retro des Regie-Duos Duo Tizza Covi / Rainer Frimmel und das Special Rausch.

Graz
Foto: Ulrich Mannes

Und das gibt es auch noch: Ein historisches Special unter dem Titel Come and shoot in Thaliwood, „das drei Filme aus der Grazer Traumfabrik Thaliwood, jener ‚Filmstadt‘ auf dem Gelände des Flughafens Thalerhof, mit der die Alpenfilm-Austria-Gesellschaft in der britisch besetzten Steiermark einst ein prosperierendes Studio initiierte, in dem zwischen 1947 bis 1953 immerhin 17 Filme gedreht wurden.“ Der Höhepunkt: PRÄMIEN AUF DEN TOD, das Regiedebüt von SGE-Glamour-Boy Curd Jürgens.

Adlerauge

Noch bis Sonntag erinnert die Bayerische Akademie der Schönen Künste an den Kameramann und Regisseur Gernot Roll. Seine Beiträge zum SGE-Kosmos werden wahrscheinlich weniger herausgestellt, aber einen Besuch könnte die Ausstellung ja wert sein.

SigiGötz-Entertainment schlägt auf: Das siebenunddreißigste Kapitel

…und unterbreitet auf 40 Seiten ein ganz spezielles Entlastungsangebot. Mit Benedikt Eppenberger, der den Schweizer Flug- und Filmpionier Walter Mittelholzer porträtiert; mit Bodo V. Hechelhammer, der die ZDF-Serie DIE FÜNFTE KOLONNE vorstellt; mit Christoph Huber, der Claude Chabrol aufs Münchner Oktoberfest begleitet; mit Rainer Knepperges, der das All aus der Nähe betrachtet. Außerdem: Ulrich Mannes erweitert die SGE-Glamour-Bibliothek um zehn wundersame Bücher, Stefan Ertl stellt 13 neue Glamour-Hits vor. Ferner telefoniert unser Chefreporter mit Okin Cznupolowsky, erinnern wir an den verstorbenen Lisa-Film-Produzenten Karl Spiehs und holen eine Miniatur von Hans Schifferle (über BLUE VELVET von Matthias Weiss) hervor. Und wir bitten um besondere Beachtung eines Einlegers, der an Max Zihlmann erinnert. Das Cover zeigt SGE-Glamour-Girl Karin Dor (moviemax).

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Ann Savo †

Wir vermelden den Tod von Ann Savo (89), SGE-Glamour-Girl der ersten Stunde (vgl. SGE #1), die 1964 (im HEXER) als Sekretärin von Sir John den engsten Rock der Filmgeschichte tragen durfte und 1999 für M.A. Numminen aufs Fahrrad stieg.

Max Zihlmann †

Gerade erfahren wir, daß Max Zihlmann, wichtiger Teil der „Münchner Gruppe“, im Alter von 86 Jahren gestorben ist. Zihlmann galt mal „als einziger Drehbuchautor von Rang im Neuen Deutschen Film“ (Rowohlt-Filmlexikon), in den späten 60er und frühen 70er Jahren blieb er mit seinen knappen, pointierten Dialogen ohne Beispiel, er schrieb u.a. die Drehbücher zu 48 STUNDEN BIS ACAPULCO, NEGRESCO (Lemke), DETEKTIVE, ROTE SONNE, SUPERGIRL, FREMDE STADT (Thome). Zuletzt erschien ein Roman von ihm: Ikonen weinen nicht.

Hochexplosives Filmmaterial

Morgen und übermorgen (12. und 13 März) jeweils um 17 Uhr im Werkstattkino München: Ein „perspektiv- und facettenreicher“ Dokumentarfilm über das Reichsfilmarchiv, das 1934 gegründet wurde,  bis zum Ende des „Dritten Reichs“ existierte, erste Maßstäbe für die Bewahrung von Filmen setzte und Teil der NS-Kriegspropaganda war. DAS REICHSFILMARCHIV – GESCHICHTE EINER DEUTSCHEN INSTITUTION von Heinrich Adolf, unser Filmtip der Woche.