Wie Johnny Depp mit dem toten Fötus in der Handtasche und Keira Knightley nackter als nackt in den Vorortzug steigen, der in die kalt-blau leuchtende Wüste fährt, worin sie Carice von Houten begegnen, die sich ohne Betäubung die Schamhaare blondiert und, als die Lust über ihrem Gesicht zusammenschlägt, mit rauchiger Stimme den bereits legendären Satz äußert: „Ich komm aus Kreuzberg, du Muschi“.
Frei, aber essentiell kompiliert aus der FAZ-Kinoseite von heute (leider nicht im Netz).
Guilty Pleasures (Forts. von Folge 1)
Mal ohne Scheiß und damit kein Mißverständnis aufkommt: Til Schweiger ist einer der wenigen unabhängigen Filmemacher, die sich ihre cineastischen Wünsche aufrichtig und unverschleiert erfüllen. Seine Werke sind Publicity fürs Ausrasten… eine große befreiende Raserei und das beste Antidot gegen die neue Berliner Vornehmheit. Im übrigen gibt ja Kritiker, die ihm wohlgesonnen sind. (kursive Passagen zusammenhanglos aus: „Das Ende aller Bemühungen“ von Knepperges, Mannes, SGE Nr.9) – UM
Guilty Pleasures (Folge 1)
Nur wenigen ausgesuchten Journalisten hat Til Schweiger seine neueste Komödie, die heute in den deutschen Kinos startet, vorab gezeigt. Denn einige Kritiker gehen Til Schweiger angeblich „gehörig auf die Nerven“. Da aber keiner aus der SGE-Redaktion zu den ausgewählten Journalisten gehört hat, können wir erst jetzt ein Wort über KEINOHRHASEN verlieren. Nebenan die Big Band der Bundeswehr (in memoriam Günther Noris).
„Einfach mal machen“
Unsere Topmeldung für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage: SigiGötz-Entertainment stellt seinen ganzen Online-Krempel gebührenfrei ins Netz. Und obendrein eröffnen wir demnächst ein neues Feature.
Wußten Sie schon…
…daß der mittlerweile 72jährige Erfolgsregisseur Michael Winner (DEATH WISH) seit 1999 etablierter bzw. führender Restaurantkritiker ist?
Zitat der Woche
„SigiGötz-Entertainment ist das Gerücht über Siggi Götz“ – Dr. Erich Lusmann nach der wiederholten Lektüre von SGE. Licht ins Dunkel dieses Zitats bringt nur ein SGE-Abo.
Erklärungsnot
Für alle, die dieser Internet-Auftritt ratlos zurückläßt, die nicht wissen, was das GANZE überhaupt zu bedeuten hat, gibt es jetzt den Versuch einer externen Hinführung zum Gegenstand SGE – und zwar hier.
S-S-C aktuell
Einen erhellenden Beitrag über den Schirrmacher-Stauffenberg-Cruise-Komplex finden Sie hier.
Noch ein Preis
Ein Höhepunkt der am Wochenende in Berlin glanzvoll gefeierten Preisverleihung der European Film Academy war die Vergabe des Preises fürs Lebenswerk an Jean-Luc Godard (nicht zu verwechseln mit dem Ehrenpreis, der ging an Manoel de Oliveira), der sich in Abwesenheit mit einem Mörike-Gedicht bedankt hat, vorgetragen „halb vor Schmerz und halb vor Zorn“ (FAZ) von Wim Wenders, dem Präsidenten der Akademie. Unnötig darauf hinzuweisen, daß wir auch einen Preisträger in petto gehabt hätten (der wahrscheinlich auch nicht gekommen wäre).
Matussek will SGE
Nach seiner Kündigung als Leiter des Ressorts Kultur beim Spiegel, wo sich die Beschwerden beim Betriebsrat wegen seines rüden Umgangs mit den Mitarbeitern gehäuft haben, will sich Matthias Matussek nun bei SigiGötz-Entertainment bewerben (wo es keinen Betriebsrat gibt). Den Bewerbungsunterlagen will er seine lustigen Spiegel-Online-Vloggs (lt. Franz-Josef Wagner viel lustiger als alles von Harald Schmidt) beigelegt haben. Matussek: „Möglich wäre auch eine Teamlösung. Warum soll ich das nicht zusammen mit Stefan Aust schmeißen?“