Nachgefragt bei Prof. Rürup, Editor-at-Large von SGE

Seit Monaten „hagelt es“ (Süddeutsche Zeitung) Nachrufe auf Prominente, die auch uns nicht unberührt lassen. Wird derzeit mehr gestorben als sonst? Wie geht man mit dem ständigen Gefühl der Leere um? Wir fragen nach bei Prof. Reinhold Rürup, Editor-at-Large von SigiGötz-Entertainment.

Herr Prof. Rürup, derzeit werden auch auf SGE.de ständig Todesmeldungen lanciert. In der letzten SGE-Printausgabe hatten wir drei Nachrufe, in der nächsten werden vielleicht wieder drei folgen. Offenbar wird derzeit besonders viel gestorben. Kommt Ihnen das auch so vor? Achwas,im großen und ganzen wird immer  gleich viel gestorben. Und außerdem bieten  uns die Todesfälle einen guten Anlaß für Artikel. Was soll also das Gerede von der Leere? Peter Lustig, Barny Bornhauser, Atze Glanert, Margit Geissler-Rothemund… Das muß man erstmal verkraften!? Wieso? Ich kannte die nicht persönlich.

Glamour-Hit der Woche

Glatt übersehen haben wir, daß bereits vor zwei Wochen der WELTENBUMMLER und SGE-Glamour-Boy Hardy Krüger seinen 88sten Geburtstag gefeiert hat. „Sehr ernste, auch ein wenig eigenbrödlerische Typen hat er gespielt… Und dann auch wieder Draufgänger… „ (SGE #6) Diese Mischung aus Abenteuerlust und Zurückhaltung erkennt man auch in unserem Glamour-Hit der Woche: I‘M A Lonely Man. – SE

Atze Glanert †

Von Sadi Kantürk erfahren wir gerade, daß der Kameramann Atze Glanert (LIBERO, DIE SPIDER MURPHY GANG) vor einem Monat gestorben ist. Für Alois Brummers DR. FUMMEL UND SEINE GESPIELINNEN hat er sogar Regie geführt (als Albert Trenalg). Mehr über Atze Glanert im nächsten SigiGötz-Entertainment.

Liebe SGE-Leser, Freunde und Förderer,

im vergangenen Monat mußte SigiGötz-Entertainment auf schmerzliche Weise Lehrgeld bezahlen: Eine Anwaltskanzlei hat uns darauf aufmerksam gemacht, daß wir mit einem Foto auf der SGE-Webseite das Urheberrecht eines ihrer Mandanten verletzt haben. Wir wurden genötigt, das Foto zu entfernen, eine Unterlassungserklärung abzugeben und anhand einer Aufstellung der Lizenz- und Rechtskosten aufgefordert, 1025 Euro zu zahlen, die wir schließlich auf 800 Euro runterhandeln konnten. Da wir mit SigiGötz-Entertainment leider immer noch kein gewinnbringendes Unternehmen geworden sind  (man darf sich da von den bisweilen hochstaplerischen Äußerungen unseres Mitarbeiters Erich Lusmann nicht in die Irre führen lassen) und wir uns vor allem keine Kriegskasse angelegt haben, bringt uns dieser Rechtsstreit ganz schön in Schwierigkeiten, so daß wir in diesem Jahr voraussichtlich nur eine SGE-Ausgabe finanzieren können.\r\nAus diesem Grund starten wir mit dieser Meldung die Initiative Notopfer SGE: Jeder Spender, der uns mit einem Beitrag aus dieser Bredouille hilft, wird auf der extra zu diesem Zweck eingerichteten SGE-Wall-Of-Compassion gewürdigt (die wir in der nächsten Ausgabe vorstellen). Kleinstspenden sind ausdrücklich willkommen. Aber welches Foto ist überhaupt beanstandet worden? Eine Abbildung des SGE-Glamour-Boys Peter Scholl-Latour  als Gast in der Sendung MENSCHEN  BEI MAISCHBERGER , fotografiert von dem Setfotografen Max Kohr , vertreten durch die Sozietät Poppe  in Pinneberg. – UM

40/1

Das Werkstattkino/München feiert mit einem zweiwöchigen Festprogramm seinen 40sten Geburtstag. Morgen gibt es zu sehen: „Eine Reminiszenz an die legendäre Einrichtung Salon, die vor einer Dekade über zwei Jahre hindurch in fünfzehn Folgen mit einer kecken Auswahl von Kurzfilmen aller möglichen Genres vonstatten ging. Gewidmet ist dieser Abend unserem langjährigen Freund und treuen Salonlöwen Tom Wimmer, der im Oktober 2015 verstarb.“ (Programmzettel)