Vorteilswelt

Freuen Sie sich auf das 30ste SigiGötz-Entertainment, das noch diesen Herbst erscheinen wird. Wir tauchen ein in den SGE-Kosmos, wie wir es noch nie gewagt haben, wir bleiben beugsam und bequem wie eh und je und liefern dennoch einen neuen Kanon, der alle bisherigen Kanones in den Schatten stellt. Reservieren Sie jetzt schon ein Exemplar oder werden Sie gleich Abonnent und kommen in den Genuß der SGE-Vorteilswelt.

Programmschiene Wörthersee

Diesen Dienstag also werden im Metro-Kino zu Wien die Weichen für die Programmschiene Wörthersee gestellt. Mit einer durchaus repräsentativen Auswahl feiert das Filmarchiv Austria eine Woche lang die Lisa-FilmSig(g)i Götz-Rothemund ist auch vertreten. Zur Eröffnung kommen Thomas Gottschalk, Otto W. Retzer und Univ.-Prof. Arno Rußegger. Gezeigt werden eine ORF-Doku über die Lisa und DIE SUPERNASEN mit anschließender 80er-Jahre-Party. Die rasenden SGE-Reporter werden auch vorbeischauen.

Zaubertage im Zeughaus

Sie ruft „bei Zuschauern ein Vergnügen hervor, in dem Amüsiertheit, Erstaunen und tiefschauende Träumerei sich mischen“ schreibt Peter Nau in der taz. Im Rahmen des Projets Lachende Erben präsentiert das Berliner Zeughaus ab heute die „bisher vielleicht umfangreichste Retrospektive der Filme der Kölner Gruppe„. Die Reihe beginnt mit „den Anfängen“ und nähert sich am Samstag sogar ERICH LUSMANN.

Jedermann liebt K.S.

Diese Woche gehen sie los, die Festwochen zum 50jährigen Bestehen der Lisa-Film: mit einer Premiere am Wörthersee, einer Publikation, einer Retro und einem Superfilmwochenende. Die rasenden Reporter von SigiGötz-Entertainment werden Sie auf dem Laufenden halten.

Jean-Claude Boillon †

Jean-Claude Bouillon und Terry Torday in ES WAR NICHT DIE NACHTIGALL (Foto: Lisa-Film)Einmal war Sig(g)i Götz-Rothemund ganz nah dran an der Nouvelle Vague: 1974, als er unter seinem Klarnamen den Film ES WAR NICHT DIE NACHTIGALL drehte, „duftig und amoralisch wie bei den Luftgeistern“ (Silvia Szymanski in SGE #24). Zur extravaganten Besetzung des Films gehört auch Jean-Claude Boillon, der immerhin bei Godard sein Debüt hatte, in den 80ern auch im deutschen TV präsent war, seitdem bei uns aber vergessen und nun vor knapp sechs Wochen verstorben ist, wie wir zufällig bemerkt haben.