Dyanne Thorne †

Eine Todesmeldung wollen wir noch nachholen: Am 28. Januar starb die Königin des Frauengefängisfilms, der Sado-Sex-Star Dyanne Thorne, der in den 70er Jahren als Ilsa berühmt wurde. Jess Franco nannte sie Greta und später schlug sie sich in Las Vegas als Predigerin (Religious Science) durch; dort soll sie zuletzt für alternative Hochzeitsfeiern (Scenic Wedding) im Ilsa-Outfit zur Verfügung gestanden haben.

90/17

„Manchmal bleiben solche Macho-Männer auf der Bühne präsent wie ein längst vergessenes Buch, das immer noch im Schrank steht – obwohl es niemand mehr lesen wird“ (FAZ). Im Trubel der Ereignisse haben wir gestern vergessen SGE-Glamour-Boy Rolf Eden zum 90sten Geburtstag zu gratulieren.

Dämonen 2020

Anpassungsleistungen, Verschleierungen, institutionelle Verstrickungen, institutionelle Selbstgefälligkeit, zeitgenössische Arglosigkeit und die Haltung eines kühlen zweiten Blicks. Seit einer Woche schwelt die Berlinale-Affäre um ihren ersten Leiter Alfred Bauer. Ein FR-Artikel ahnt gleichsam, daß uns noch viele neue Irritationen mit der NS-BRD-Aufarbeitung blühen werden.

„Ich bin ein Künstler, ich entwickle mich weiter!“

Gestern war an mehreren Orten in Deutschland Premiere und morgen startet Til Schweigers „erstes Alterswerk“ (Jochen Werner) richtig in den Kinos. Auf Deutschlandfunk Kultur haben sich SGE-Autor Jochen Werner und Matthias Dell nochmal über Schweiger unterhalten (Featuring Dagmar Berghoff). Nachlesen kann man darüber immer noch im aktuellen SGE. Und wir jetzt machen mal Pause mit TS.

Veranstaltung der Woche

Die Münchner Filmwoche nähert sich mit der heutigen Gala zur Verleihung des Bayerischen Filmpreises ihrem Höhepunkt und wir gratulieren schon jetzt Ed Herzog (LEBERKÄSJUNKIE) zum Publikums- und Heiner Lauterbach (Bild) zum Ehrenpreis.

 

Nix für verkniffene Aufschreihälse

Nach einer längeren Pause widmen wir uns wieder dem Segment der Testimonial-Magazine, von denen immer neue Modelle auf den Markt kommen. In diesem Fall ist es ein Upgrade mit dem Titel Walter (hieß früher Ralley), wofür Walter Röhrl seinen Namen hergeben hat; den Rest, das Schreiben, überläßt er aber doch den Profis  (Unterzeile: Echt Ehrlich Auto). Eine Heftkritik von Arno Frank (Übermedien) findet man hier. Und wie wir es mit anderen Testmoninal-Mags halten, kann man ja in SGE #31 nachlesen.