Ein „Kölner Sachverständiger“ (SZ) stellt heute um 20 Uhr im Werkstattkino München den Filmemacher Marran Gosov vor. Es laufen: viele Kurzfilme und der Langfilm WONNEKLOSS aus dem Jahre 1972, eine „komödiantische Abrechnung mit dem aufblühenden Sexfilm- und Pornogeschäft der frühen 1970er“.
Zitat der Woche
„Habe mir im Supermarkt die neue Zeit gekauft und darauf gehofft dass Katja Nicodemus was zu meinem 70. Geburtstag geschrieben hat. Sie zieht es vor, meine Anwesenheit im deutschen Film zu ignorieren, obwohl sie sich vor zehn Jahren mal als ‚Fan meiner Filme’ Zutritt zur Teampremiere von PARADISO verschafft hat, denn da werden normalerweise Filmkritiker nicht eingeladen.“ – Rudolf Thome (70)
Am Ziel: SigiGötz-Entertainment – Sechzehnter Plan (November 2009, vergriffen)
Diesmal tragen wir 60 deutsche Genre-Filme des 21sten Jahrhunderts zusammen (ausgesucht und kommentiert von Ulrich Mannes, Stefan Ertl und Volker Hummel). Vor diesem Schwerpunkt findet sich noch eine weiträumige Assoziation von Sepp Knarrengeier (Der Strickoverall und das Juckpulver) und dahinter ein Artikel über den Surffilmer Dee Dee Wallauer von Stefan Ertl. Außerdem geht es noch um alte Filmkritik-Listen, das neueste Buch von Dominik Graf, die Vollendung des vierten SGE-Coverzyklus, die Zugabe zur TALENTPROBE und ganz exklusiv um den SGE-Paten Clemens Klopfenstein. Cover: Annika Herr.
Die ersten Exemplare können heute, am 12.11.09 zum 16ten Mal um 21 Uhr im Stadtcafé, St. Jakobsplatz in München eingesehen werden.
Aufreger des Tages
Wir legen Ihnen dringend nahe, auch morgen auf diese Seite zu schauen.
SGE-Buchtip (Folge 5)
Heute am „Schicksalstag D“ und kurz vor dem Erscheinen des 16ten SigiGötz-Entertainment widmen wir uns dem wertvollsten Buch, an dem SGE-Autoren beteiligt sind: Gdinetmao – Abweichungen vom deutschen Film (MaasMedia). „Das Buch lenkt den Blick auf lange Ignoriertes: Auf die rauhen Schönheiten im Film und Fernsehen hierzulande.“ (Klappentext) Hervorgegangen ist Gdinetmao aus der gleichnamigen Zeitschrift von Rainer Knepperges, die man als eine (oder sogar als die) Vorläuferzeitschrift von SGE bezeichnen kann. Und die Themen? Roger Fritz, DER KOMMISSAR, Zbynek Brynych, Helge Schneider, Old Shatterhand, Nadja Tiller uva. Die Autoren? Rainer Knepperges, Stefan Ertl u.a. Kaufen? Eher schwierig, weil schon längst vergriffen. Vielleicht mal auf Amazon schauen.
Nichts dran
SigiGötz-Entertainment hat einen Bericht zurückgewiesen, dem zufolge ein dramatischer Personalabbau in der Redaktion geplant sei. „Das ist nichts dran“ sagte einer der SGE-Geschäftsführer, der anonym bleiben möchte, „wir schauen unbeirrt der Vollendung des 16ten SGE entgegen.“
Filmtip der Woche
Heute als Premiere auf den Hofer Filmtagen: ZUGABE. TALENTPROBE – EIN WIEDERSEHEN von Manfred Behrens, die Fortsetzung von Peter Goedels SGE-Kanonfilm TALENTPROBE, auf den wir im nächsten SGE noch zu spechen kommen.
SGE-Leser im Portrait: Clemens Klopfenstein
Link der Woche
Nichts für Feiglinge: Werner Herzogs Schurkische Filmschule.
Erster SGE-Fortschrittsbericht
Der SGE-Wächterrat hat einen ersten Fortschrittsbericht zur Herstellung der sechzehnten SGE-Ausgabe erstellt. Über Details ließ sich der Wächterrat nicht aus, aber die unübersehbaren Fortschritte lassen ein Erscheinen von SGE-16 noch in diesem Herbst in den Bereich des Möglichen rücken. Wetten, d.h. Bestellungen werden jetzt schon entgegengenommen.
