Ein SGE-Glamour-Boy der ersten Stunde ist Karel Gott, der auch im tschechischen Kino sehr präsent war. Unter anderem konnte man ihn in Zbynek Brynychs schöner ROMANZE FÜR EINE KRONE (1975) sehen. Fälschlich wird er hierzulande als ein Schlagersänger unter vielen wahrgenommen. Dabei gehören zu seinem Repertoire Country und Rock‘n‘Roll, Chopin und Schubert, Songs von Neil Diamond und den Rolling Stones. Aus aktuellem Anlaß unser Glamour-Hit der Woche: Lady Karneval – SE
90/6
Wir gratulieren SGE-Glamour-Boy Hans-Jochen Vogel ganz herzlich zum 90sten Geburtstag. Gerne hätten wir einen Glamour-Hit von ihm ausgegraben, wurden aber nicht fündig.
TV-Tip der Woche
„Mittlerweile ist Jerry Lewis ein charismatischer Greis von 89 Jahren und weise geworden. Er hat Abstand gewonnen zum Trauma seiner Karriere. Er hat den Mut zu sagen: ‘Das Thema Holocaust hat mich überfordert‘.“ Heute im Ersten: eine journalistische „Exklusiv-Leistung“ (Süddeutsche Zeitung) über den wegesperrten Film THE DAY THE CLOWN CRIED.
Wolfgang Rademann †
Gestern stirbt im Alter von 81 Jahren der Meta-Glamour-Boy Wolfgang Rademann. Erich Lusmann würdigt in einer ersten Stellungnahme den Verstorbenen als Mann, der „sein Millionenpublikum kannte und liebte“. Rademann habe ein untrügliches Gefühl für neue Unterhaltungsshows, Fernsehserien und Glamour-Talente bewiesen und damit auch SGE-Geschichte geschrieben. Selbst an Si(g)i Götz-Rothemund kam Rademann nicht vorbei. Wir trauern um einen großen Unterhalter.“
Kalenderblatt
Der Deutschlandfunk erinnert heute an den KOMMISSAR, dessen letzte Folge vor genau 40 Jahren ausgestrahlt wurde. Wir graben deshalb das 21ste SigiGötz-Entertainment nochmal aus, in dem wir exklusive Erik-Ode-Bonusmaterialen vorstellen (und machen darauf aufmerksam, daß noch ein paar wenige Exemplare erhältlich sind).
Link der Woche
Mit dem Erotik-Star Sylvie Engelmann führten wir gleich zwei SGE-Gespräche, ein Aktuelles Interview in SGE #24 und ein Retro-Interview in SGE #25. Seit kurzem hat Sylvie Engelmann einen neuen Webauftritt, der fast keine Fragen mehr offenläßt – auch dank unserer Gespräche.
Filmstars, die Mut & Größe beweisen (Teil 1)
Ihr 25 Jahre älterer Mann Hubert Burda trägt die Bettszenen mit Fassung: „Da machen Sie sich mal keine Sorgen“, sagt Maria Furtwängler. Sie selbst bereut auf jeden Fall keine Sekunde den Film DAS WETTER IN GESCHLOSSENEN RÄUMEN gemacht zu haben, mit dem sie Grenzen ausloten und Neuland als Schauspielerin betreten konnte. Woher aber ihr Hang zum Selbstzweifel kommt, kann sie sich nicht erklären, sie wünscht sich, es hätte ihr jemand beigebracht, auch mal zu sagen: Boah, bin ich gut, bin ich toll. Ihr Streben nach Perfektion läßt mit zunehmendem Alter allerdings nach, und das Wort „Selbstoptimierung“ haßt sie sogar. Was noch? Sie legt keinen Wert auf Hochzeitstage, nimmt Stellung zu den Themen Flüchtlinge und Sexualstrafrecht, und sie hat auch mal irgendwas mit Cannabis zu tun gehabt. Kurzum: „Sie wagt sich an Themen, die kontrovers diskutiert werden“. So stand’s letzte Woche im Stern, der sie (ganz ohne Bewacher!) interviewt und als „heilige Maria“ aufs Titelblatt gehoben hat.
80/21
Helmut Förnbacher, heute Leiter der Helmut Förnbacher Theater Company, in den 60er Jahren ein umjubelter Filmstar, der für Peter Schamoni, Erwin C. Dietrich und mit Heintje spielte, im FORELLENHOF und bei JERRY COTTON mitgemacht, für Rob Houwer einige Filme inszeniert hat (die gerade leider nicht zugänglich sind), und womöglich bald in die Riege der SGE-Glamour-Boys aufsteigen wird, feiert heute seinen 80sten Geburtstag.
…wenn Spalten den Kinosaal niederwalzen.
Nochmal was über den Hofbauerkongreß: Michael Kienzl und Lukas Foerster schwärmen im Critic.de-Dialog von der Unberechenbarkeit des Programms.
Eine
die SigiGötz-Entertainment zu Hause hat.