Bevor morgen die langerwartete SGE-Doppelnummer nun wirklich erscheint, werden heute im Müncher City-Kino mit SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von Lars Jessen die 74. Filmkunstwochen eröffnet. Morgen sind schon die ersten Höhepunkte zu erleben: Im Theatiner läuft HILDA CRANE, der Eröffnungsfilm des Film-Cabinetts (so hieß das Theatiner im ersten Jahr) von 1956. Und im City zeigen Willmann und Edelmann zum vierten Mal Magic Moments.
Werner Enke (1941–2026)
„Ich war ein sehr verzweifelter junger Mann. Aber weil ich mit meinen Spielereien die Leute in der Schauspielschule auch zum Lachen gebracht hatte, ist das Ganze zum Glück irgendwie komisch geworden: Obwohl es immer ausweglose Situationen waren, habe ich mich bemüht, doch noch einen komischen Ausweg zu finden. Deshalb wird auf meinem Grabstein stehen: ‚Sterben kann nicht so schlimm sein, sonst würden es nicht so viele tun.‘ Obwohl eigentlich völlig trostlos, enthält dieser Satz einen kleinen Rest Trost.“ – Werner Enke im Gespräch mit Marco Abel (aus: Mit Nonchalance am Abgrund – Kino der „Neuen Münchner Gruppe“)
Wie wir erfahren haben, ist Werner Enke vergangenen Montag im Alter von 85 Jahren gestorben.
WM History

Heidi Stroh †
Die Presse meldet verspätet den Tod von Heidi Stroh, Schauspielerin, Sängerin und SGE-Glamour-Girl der ersten Stunde. Sie spielte für Mario Bava, Rudolf Zehetgruber, Edgar Reitz und Ulrike Ottinger – und gehörte zu den SCHÖNEN WILDEN VON IBIZA (Siggi Götz). Stefan Ertl schrieb in SGE #9 (März 2006): „Ihre Platten sammelt man wegen der Coverfotos: Das blonde Haar fast immer ganz streng nach hinten gekämmt inszeniert sie sich mal als kühler Pornostar à la Seka, mal als Schwulenikone im eleganten Abendkleid mit weißer Federboa, mal in Jeans und schwarzem Leder. Ihre Lieder gehören eigentlich ins Varieté. Hier singt sie Where Do You Go To (My Lovely), einen Song des britischen Folkies Peter Sarstedt von 1969.“
SGE zwanglos
In Kürze erscheint das neue SigiGötz-Entertainment. Es wird in der Tat eine Doppelnummer, also doppelt so dick wie die vorangegangenen. Die Auflage bleibt aber die gleiche. Sichern Sie sich jetzt schon ein Exemplar: info@sigigoetz.de
Peppino di Capri †
Peppino di Capri (1939-2026), dessen Repertoire sich zwischen Rock ’n’ Roll und neapolitanischer Volksmusik bewegte, verirrte sich ein paar Mal in den deutschen Schlagerfilm, z.B. in ÜBERMUT IM SALZKAMMERGUT von Hans Billian.
Zwei SGE in Sicht


Bereit für die Forschung
Was wurde aus dem Nachlaß von Hans Schifferle? Eine Mitteilung der Universitätsbibliothek Leipzig klärt auf.
SGE 41/42 in Sicht
