Lisa-Film
Zitat der Woche
„Sie zeigen, wie viel Herz und Liebe es unter Brüdern geben kann. Das ist in diesem Business nicht selbstverständlich.“ – Markus Söder über die Ehrenpreisträger des Bayerischen Fernsehpreises Fritz und Elmar Wepper.
TV-Tip des Tages
„Wenn man den Amerikanern ihre eigene Cola verkaufen will, dann muß es stimmen.“ (Frank Farian). Heute auf Arte: MILLI VANILLI – FROM FAME TO SHAME von Oliver Schwehm. Als Ergänzung zum Thema empfehlen wir das aktuelle SGE (Männer auf verlorenem Posten).
Am Puls der Zeit
Im gerade erschienenen zweiunddreißigsten Schub von SGE berichteten wir über die deutsche Vorabendfernsehserie IM BUSCH VON MEXIKO, die sich dem rätselhaften Schriftsteller B. Traven und seiner Zeit in Mexiko widmet. Passend dazu laufen an diesem Wochenende im Werkstattkino zwei Traven-Verfilmungen, John Hustons DER SCHATZ DER SIERRA MADRE und Georg Tresslers DAS TOTENSCHIFF. Veredelt wird das kleine Traven-Special durch den 1967 von Jürgen Goslar inszenierten Fünfteiler (19.5., 17 Uhr). Er ist frühe Doku-Fiction und zeigt Originalschauplätze, Interviews mit Zeitzeugen und Wissenschaftlern, Recherchen in Archiven, Ausschnitte aus Spielfilmen sowie historische Filmaufnahmen. Die Serie leistet sich auch Exkurse in die Münchner Räterepublik, die Geschichte des Kolonialismus in Mexiko und die dortige Revolution während der 10er Jahre. IM BUSCH VON MEXIKO ist Abenteuerfilm, Road-Movie, Reisetagebuch und Telekolleg Geschichte in einem. In einer Hauptrolle Gerd Heidemann, Entdecker der „Hitler-Tagebücher“.
Gedanken machen
Wie kommt man an ein Publikum heran? Akademiepräsident Ulrich Matthes sowie das Powerpaar Désirée Nosbusch und Tedros Teclebrhan und andere machen sich heute Gedanken – bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises.
Das Warten hat doch ein Ende
Mit nur kurzer Verspätung konnte SGE #32 heute ausgeliefert werden.
70 Jahre Grundgesetz
Heute auf 3Sat: ein Film mit „bildsprachlichem Stilbewusstsein, das hinter Filmen Michelangelo Antonionis und anderer europäischer Vertreter der filmischen Avantgarde nicht zurücksteht“ und diesen „modernen Ansatz“ selbstverständlich umsetzt, „ohne affektiert oder plakativ zu wirken. Ambitioniert ist die visuell einfallsreiche Inszenierung der Räume und der Menschen darin, aber auch die eingesetzte Musik ist facettenreich.“ DER GLÄSERNE TURM von Harald Braun (am Drehbuch war übrigens Wolfgang Koeppen beteiligt) läuft zum Auftakt einer Reihe mit „21 deutschen Spielfilmklassikern, in denen sich die 40 Jahre gesellschaftlicher Entwicklungen in den beiden deutschen Staaten bis zur Wiedervereinigung widerspiegeln.“ Ein paar SGE-Kanon-Filme sind übrigens auch dabei.
Wichtig für alle…
…die auf das aktuelle Heft warten: Die Auslieferung verzögert sich minimal – aus Gründen.
Ereignisse von heute
„Diese Jubiläumssendung ist ein Schlag ins Gesicht für alle Schlagerfans!“ Die ganze Wahrheit über die heutige ZDF-HITPARADE-Jubiläumsshow lesen Sie hier. *** Im Filmmuseum München laufen heute zwei Filme von Michael Pfleghar: DIE TOTE VON BEVERLY HILLS und SERENADE FÜR ZWEI SPIONE. „Seine genuinen Cine-Spektakel der Swinging Sixties, die eigentlich unvorstellbar sind im deutschen Kino jener Zeit, gleichen irrwitzigen Trips durch eine Jetset-Pop-Welt, in der ein Supersonic Feeling herrscht, das den Zuschauer verwirrt, verzückt, verändert.“ schreibt SGE-Autor Hans Schifferle.
Ab heute zu haben: SigiGötz-Entertainment – Der zweiunddreißigste Schub
Der Inhalt diesmal: Ein Glamour-Girl Spezial von Hans Schifferle über die Rennfahrerin Inge Stoll (Die Verlobte des Todes); eine Erinnerung von Benedikt Eppen
berger an Erich von Däniken und seiner „Erinnerung an die Zukunft“ (Mondo Alien); ein Essay von Rainer Knepperges über die britische Kinderserie THE OWL SERVICE und über Folk Horror und Farben (Harfen und Schreie); eine Hinführung von Ulrich Mannes zu den Filmaktivitäten des Literaten Wolfgang Koeppen (Im Zauberland); eine Spurensuche von Stefan Ertl, der sich eine TV-Serie von Jürgen Goslar über B. Traven vorgenommen hat (Drei Amigos in Mexiko), ein synoptischer Vergleich von Ulrich Mannes dreier Oliver Schwehm-Dokumentationen (Männer auf verlorenem Posten); sowie: eine Fortsetzung der Rubrik mit deutschsprachigen Nebendarstellern (Neue Character Actors, verfaßt von Rainer Dick, Stefan Ertl und Ulrich Mannes)… und noch einige Überraschungen.
Die ersten Exemplare können heute, am 26. April 2019 um 21 Uhr im Stadtcafé München am St.-Jakobs-Platz eingesehen werden.
