Noch zwei Wochen kann man ein SGE-Abo (vier satte Ausgaben) für 14 Euro bei uns ordern. Noch zwei Wochen bieten wir ein SGE-Abo in Kombination mit allen noch lieferbaren Ausgaben für 28 Euro. Denn: Im neuen Jahr dürfte die Deutsche Post uns endgültig einen Strich durch die Rechnung machen. Und hier kann man noch Entdeckungen machen. Geschenk-Abos sind natürlich auch möglich. 
SigiGötz-Entertainment – Die dreiunddreißigste Spur
SigiGötz-Entertainment, das „(Print-)Forum für die cinephile Mitte“, ist auf der dreiunddreißigsten Spur. Diesmal unternimmt Jochen W
erner eine Passage durch das Kino und den Kopf von Til Schweiger, erinnert Stefan Ertl an den kürzlich verstorbenen Karel Gott, betrachtet Rainer Knepperges Günter Hendels Film …SOVIEL NACKTE ZÄRTLICHKEIT, untersucht Graf Haufen bizarr-psychedelische TV-Shows, erzählt Ulrich Mannes von einer spontanen SGE-Recherchereise nach Oberfranken. Außerdem setzen Rainer Dick, Ulrich Mannes und Hans Schifferle die Rubrik mit den Charakter Actors fort. Abgerundet wird die Ausgabe mit letzten exklusiven Einblicken ins Münchner Gabriel-Kino.
Das alles und noch ein bißchen mehr kann heute am 13. Dezember ab 21 Uhr im Stadtcafé München (St.-Jakobs-Platz 1) eingesehen werden.
Bodo Staiger †
Bodo Staiger, Vokalist von Rheingold, Opfer von Désirée Nosbusch in Eckhard Schmidts DER FAN und nie in der ZDF-Hitparade aufgetreten, stirbt am 5. Dezember „unter noch ungekärten Umständen“. Spon schreibt (zur Sache mit der Hitparade): „Die Leute von der für Rheingold verantwortlichen Plattenfirma sollen getobt haben, und vermutlich hätte ein Besuch in der Rentner-Revue von Dieter Thomas Heck die Umsätze von Dreiklangsdimensionen auch nachhaltig beflügelt. Aber Staiger ließ sich nicht umstimmen: Das wäre ‚wie Verrat‘ gewesen, gab er später zu Protokoll.“
SGE #33 in Sicht
Gemischtes Doppel
Im Kino Rex zu Bern steht heute zum NIkolaus (schweizerisch Samichlaus) ein gemischtes Schweizer Doppel auf dem Programm: KOMMANDO LEOPARD (1985) und Dieter Meiers JETZT UND ALLES (1981), „weltexklusiv im Celluloid-Rumpel-Kratz-Modus, farblich im Ton alter Spannteppiche, abgeschmeckt mit verrückten 1970er-Trailern“ (aus dem Werkstattkino) und vorgestellt von SGE-Autor Benedikt Eppenberger. Das Zeughaus-Kino Berlin bringt zeitgleich im Rahmen seiner Wiederentdeckt-Reihe ein „vulgäres Furienpanoptikum“, die Lisa-Produktion DAS RASTHAUS DER GRAUSAMEN PUPPEN (1967), mit einer Einführung von Bennet Togler und Philipp Stiasny.
Unterbewußtes zur Adventszeit
Mit einer „Underground-Reportage aus dem Hawaii des Unterbewußtseins einer Sechzehnjährigen“ beginnt heute in Köln das 21. Besonders-Wertlos-Festival und zeigt bis Sonntag noch andere psychotronische Juwelen, darunter zwei KOMMISSAR-Folgen (in 16 mm), SWEETHEARTS von Klaus Lemke und ganz viele Filme, von denen man noch nie gehört hat.
Auf dem Punkt (und im nächsten SGE): Karel Gott
Heute im Kino 813 in der Brücke (Köln): EIN STERN STEIGT AUF von 1975 mit Karel Gott: „Ein typisches Produkt der antireformistischen Normalisierungsperiode, veredelt jedoch durch die ungebremst kreative Inszenierungskunst von Musical-Meister Ladislav Rychman und geadelt durch den in jeder musikalischen Gattung brillierenden Tenor Karel Gotts.“ Mehr über Karel Gott, inklusive einer Gott-Top 15, finden Sie im nächsten SigiGötz-Entertainment.
SGE-Archäologie
Kino im kritischen Bereich
Aus dem Salzbergwerk
Die Deutsche Kinemathek in Berlin zeigt ab heute in der Ausstellung Brandspuren internationale Filmplakate aus den ersten 40 Jahren der Filmgeschichte und erzählt nebenbei vom „Thema Kulturschutz und den mühevollen Anstrengungen, historische Überlieferungen vor dem Vergessen zu bewahren“.
Manta vs. Wörthersee
Was wird heute wo gefeiert? Im Komm-Kino Nürnberg läuft Wolfgang Bülds MANTA MANTA („Heute kaum mehr nachvollziehbar, war der Opel Manta in den 80er- und frühen 90er-Jahren tatsächlich ein vieldiskutiertes Auto.“) mit SGE-Glamour-Girl Beatrice Manowski als Gast. Und in Klagenfurt feiert die Lisa-Film 50 Jahre Wörthersee-Film mit HILFE, ICH LIEBE ZWILLINGE („Eine humorvolle und unverwechselbare Komödie unter Leitung des Burgschauspielers Peter Weck.“), mit Uschi Glas als Gast und einer Podiumsdiskussion.
PS Und einen Tag später im Metrokino zu Wien: Trabi vs. Manta.

