Ekkehardt Belle †

Er spielte in Sig(g)i Götz-Rothemunds Schlüsselfilm ES WAR NICHT DIE NACHTIGALL, an der Seite von Sylvia Kristel. Zum 70sten Geburtstag unseres Namenspatrons, also am 14. März 2014, holten wir, also SigiGötz-Entertaiment, den Film im Rahmen einer  Werkstattkino-Gala aus der Verborgenheit und begrüßten Ekkehardt Belle als Ehrengast. Sein Kommentar zum Film: „Es ist toll 1954 geboren worden zu sein und als wir 1974 ES WAR NICHT DIE NACHTIGALL gedreht haben, war das meine schönste Zeit. Ich konnte machen was ich wollte und ich hatte genug Asche. Und es gab die böse Krankheit noch nicht.“ Wie wir eben erfahren haben, ist Ekkehardt Belle nun im Alter von 67 Jahren gestorben.

Ernst Stankovski †

Wir müssen jetzt wirklich ernsthaft darüber nachdenken, ein extra Feature nur für die Todesmeldungen einzurichten. Heute melden die Agenturen, daß SGE-Glamour-Boy Ernst Stankovski mit 93 Jahren gestorben ist. Man erinnert sich an ihn als Gastgeber der knallbunten 70er-Jahre-Show ERKENNEN SIE DIE MELODIE? (vgl. SGE #6). Viel lieber wollte Stankovski als erstzunehmender Schauspieler in Erinnerung bleiben. Seine Filmographie ist schon beachtlich.

Serge Korber †

Er drehte mit vielen Stars des französischen Kinos, darunter zwei ungewöhnliche Filme mit Louis de Funès, in den 70er-Jahren inszenierte er unter dem Pseudonym John Thomas einige Pornos, und am Ende der Karriere verwirklichte er fürs Fernsehen mehrere Schauspieler-Porträts. Nun ist der französische Regisseur Serge Korber mit fast 86 Jahren gestorben. Das steht alles auch in Wikipedia. Warum aber erwähnen wir diesen Todesfall?  Weil Rainer Knepperges über seinen Film BALDUIN, DER SONNTAGSFAHRER im Ersten Versuch von SigiGötz-Entertainment, also im allerersten Heft geschrieben hat. Er ging der Frage auf den Grund: „Warum ist dies einer der besten Filme über ’68 und danach?“

Austrian Mavericks

Für alle, die sich im Raum Frankfurt/Main aufhalten: Heute läuft noch die von SGE-Autor Christoph Huber kuratierte Filmreihe Austrian Mavericks, die im „Ineinander von schwarzem Humor und existenzieller Larmoyanz. Lethargie und Widerstandsbereitschaft, Experimentierfreudigkeit und Gemütlichkeit, extrovertierter Lust und melancholischer Versenkung, Nostalgie und Anarchismus“ eine andere österrichische Filmgeschichte erzählt. Mit Filmen von Norbert Pfaffenbichler, E.W. Emo, Nicolas Mahler…

Richard Blank †

Vielleicht wartet der eine oder andere Leser darauf, aber zum Tod von Achternbusch können wir hier gar nichts beitragen. Am 11. Januar, einen Tag nach Achternbusch, starb der Regisseur und Autor Richard Blank, dessen Film PRINZENBAD um ein Haar in unseren Kanon aufgenommen worden wäre.