An Einfallslosigkeit und Konsensversessenheit nicht zu überbieten: Alexander Kluge bekommt den Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film. Die SGE-Ehrenpreis-Kampagne für Siggi Götz (SGE Nr. 12) ist damit freilich noch nicht gestorben.
Trost für Thomas Gottschalk
Während der ewige Sonnyboy Thomas Gottschalk dramatisch an öffentlichen Zuspruch verliert („Gottschalk ist endlich“, „Gottschalk im Abstiegskampf“, „Gottschalks Fundament bröckelt“, „Gottschalk ohne Fortune“) haben die Supernasenfans schon vor zwei Monaten ihr Petitionsziel (SGE berichtete umfassend) erreicht — nur uns ist es erst jetzt aufgefallen.
Eine Information für unsere österreichischen Leser
Blue Climax in Wien. Am morgigen Sonntag (21 Uhr) informiert Sie SGE-Autor Hans Schifferle im Österreichischen Filmmuseum über Stag-Movies der 60er und 70er Jahre.
SGE bald noch nachhaltiger
SigiGötz-Entertainment, das Magazin für strategischen Kinokonsum und nachhaltige Cinephilie wird in Zukunft noch einen draufsetzen und sich verstärkt um Leser kümmern, die unter dem Sammelbegriff Lohas („Lifestile of Health and Substainability“) fallen. „Schlechter Geschmack und gutes Gewissen müssen sich auch im SGE-Rahmen nicht ausschließen“ so Erich Lusmann von utopia.de zu SGE.
Das SG-Kader-Projekt
Unfaßbar und hier zu begutachten:
So könnte es aussehen, wenn alle 32 500 Einzelbilder aus allen 16 (oder 17) Siggi Götz-Filmen zu einem Bild zusammengefaßt wären. Oder so.
Neu: Holocaust-Überlebende…
…bei BIG BROTHER.
Der 20ste März
Die Knospen schwellen, die Farben explodieren, die Vögel singen sich die Seele aus dem Leib – und auch die SGE-Redaktion fühlt sich befreit, erregt und zugleich auch schon wieder erschöpft. Abonnieren Sie jetzt SigiGötz-Entertainment, das ultimative Frühlingsmagazin.
Götz-Film der Woche
Heute um 20.15 Uhr im Ersten: COMMISSARIO LAURENTI – DIE TOTEN VOM KARST; von Sig(g)i Götz-Rothemund, u.a. mit Götz George. Nicht versäumen!
Kuhn
Die aufschlußreichste Sendung…
…seit der BR-Programmreform ist übrigens das Nachmittagsmagazin ANNO — zumindest für den SGE-Recherchedienst. Jeden Werktag zwischen 14 und 15 Uhr werden in ANNO Schätze aus dem Archiv des Senders gehoben. Neben soliden Kulturreportagen, die nichts von ihrer Seriosität und Stichhaltigkeit eingebüßt haben, kommen auch Unterhaltungsprogramme aus den 60er Jahren zur Wiederaufführung. Als Schwerpunkt laufen in dieser Woche einige Folgen der Reihe DAS FENSTERL ZUM HOF mit der damals sehr populären Kabarettistin Elfie Pertramer, die in sketchartigen Spielfilmen blasiert-skurrile Münchnerinnen verkörpert (z. B. eine betrügerische Altpapiersammlerin, die Alt-Nazis erpreßt) und in ihrer Umtriebigkeit ein bißchen an SGE-Glamour-Girl Barbara Schöneberger erinnert. In den 70ern wandelte sich Elfie Pertramer zur begehrten Darstellerin für Lederhosenfilme (z.B. LIEBESGRÜSSE AUS DER LEDERHOSE).