In eigener Sache

Für die nächste, die sechzehnte Ausgabe plant SigiGötz-Entertainment den ganz großen Coup: Eine repräsentative Zusammenstellung des Deutschen Genrekinos (21stes Jahrhundert). Sachdienliche Hinweise werden noch entgegengenommen.

SGE zieht die Reißleine

Da Til Schweigers Casting-Show aus quotentechnischen Gründen ins RTL-Nachmittagsprogramm verbannt wurde, sieht sich die Redaktion von SigiGötz-Entertainment nach einer einwöchigen internen Diskussion gezwungen die Berichterstattung über MISSION HOLLYWOOD zu beenden. Geht leider nicht anders.

Wächterrat bleibt hart

Das oberste SGE-Gremium, der SigiGötz-Entertainment-Wächterrat, hat eine Annullierung der letzten SGE-Ausgaben kategorisch ausgeschlossen. Zwar könne man in jeder Ausgabe kleinere Unregelmäßigkeiten, wie Tipp- und Rechtschreibfehler, Layout- und Umbruchpannen finden, „wenn man nur lange genug sucht“. Das trübt aber keineswegs das SGE-Gesamtbild und rechtfertigt auf keinen Fall einen Neuanfang. „Wie soll man sich einen Neuanfang auch vorstellen?“ pflichtete Dr. Erich Lusmann vom SGE-Expertenrat rein rhetorisch bei.

80/5

Als der heutige Jubilar Jürgen Habermas (Name geändert) einmal ein SGE-Heft in der Hand hielt, urteilte er folgendermaßen: „Die ideale Wirkungssituation von SigiGötz-Entertainment ist demnach immer kontrafaktorisch und zugleich schon realisiert. SGE ist als Entwurf zu verstehen, es ist weder ein empirisches Phänomen noch bloßes Konstrukt, sondern eine in Diskursen unvermeidliche, reziprok vorgenommene Unterstellung.“