Unsere Reihe mit Büchern, an denen SGE-Autoren beteiligt sind, ist noch nicht zu Ende. Heute widmen wir uns zwei paradiesischen Büchern, die die Münchner Kinogeschichte voluminös aufarbeiten: Für ein Zehnerl ins Paradies und Neue Paradiese für Kinosüchtige. Die beiden von Monika Lerch-Stumpf herausgegebenen und von Gabriele Jofer redaktionell betreuten Bände sorgen „im Alleingang dafür, daß München, was die Aufarbeitung der Kinogeschichte der Stadt angeht, nun glänzend dasteht.“ (Kinozeit.de). Im zweiten Band befassen sich mehrere Autoren in kurzen Beiträgen mit ihrer persönlichen Kinosozialisation: neben Michael Althen, Fritz Göttler, Doris Kuhn, Ponkie und Peter Trischberger u.a. kommen die SGE-Autoren Ulrich Mannes und Hans Schifferle zu Wort.
Aus Locarno
Ganz herzlich gratuliert SigiGötz-Entertainment Detlef Buck zum Variety Piazza Grande Award für seinen neuen Film SAME SAME BUT DIFFERENT, was immer dieser Preis auch zu bedeuten hat.
TV-Tip der Woche
Hier und jetzt ein TV-Tip, der sich gewaschen hat, ein Muß für alle SGE-Glamour-Girl-Fans: USCHI & USCHI – Die Brave und das Biest, heute um 22.30 Uhr im Bayerischen Fernsehen.
Siggi Götz International (5)
Mentoren im Vergleich
Auch SigiGötz-Entertainment trauert um den Leuchturm und Zauberer, den Kindskopf und Anarchisten, den Schocker und Provoakteur, den Altmeister, Freibeuter und Revolutionär Peter Zadek. Zu unserer eigenen Verwunderung und ganz im Gegensatz zu Eduard Zimmermann hat sich Zadek überhaupt nicht als SGE-Glamour-People-Mentor hervorgetan.
SGE-Leser im Portrait: Michael Althen
Aus dem SGE-Sommerloch
„Siggi Götz würde das sowieso nicht annehmen. Und Sigi Rothemund erst recht nicht“ Mit dieser Begründung verzichtet die SigiGötz-Entertainment-Redaktion auf die Ernennung des Botschafters des schlechten Gewissens (engl.: Ambassador of Guilty Conscience). Die von Amnesty International können sich wieder zurücklehnen.
In eigener Sache (Forts.)
Schon vor ein paar Tagen sind die ersten sachdienlichen Hinweise zu unserem Genre-Kanon-Projekt eingegangen und zwar aus dem Movies & Sports-Blog, der sich nicht zum ersten Mal dem SGE-Kosmos annimmt. Die Vorschläge sind überaus konstruktiv, fast schon ein Bewerbungsschreiben. Um aber Ihre Fragen, sehr geehrter schwanenmeister, in einem Satz zu beantworten: Da unsere Publikation seit 2001 besteht, beginnt der SGE-Kanon des deutschsprachigen Genre-Films, der auch Komödien, Dramen und Historienfilme miteinschließt, in Ausnahmefällen sogar Fernsehfilme, hingegen sowohl die Budgetfrage als auch die Produktionen der Berliner Schule ignorieren wird, am 1. Januar 2001.
Absturz & Neubeginn
Von wegen „System steht vor dem Absturz “ (Andreas Kilb, FAZ von heute). Die vor einem Jahr neufirmierte UFA Cinema weist mit einer Pressemitteilung (von heute) in die nahe Zukunft: Gemeinsam mit Badlands Film, der Filmproduktionsgesellschaft von Mathias Glasner, Lars Kraume und Jürgen Vogel realisiert die UFA das hochexplosive Near Future Drama DIE KOMMENDEN TAGE. „Es sind genau diese ungewöhnlichen und innovativen Stoffe mit den talentierten Machern dahinter, die wir suchen und umsetzen wollen. DIE KOMMENDEN TAGE wird das Kino in Deutschland verändern“ so Thomas Peter Friedl, Geschäftsführer der UFA Cinema.
PS: Ein paar Stunden nach dieser Nachricht ging eine berichtigte Pressemitteilung ein, woraus der beste Satz, weswegen wir diesen SGE-Eintrag überhaupt verfaßt haben, wieder gestrichen ist. Also, vergessen Sie’s und schauen am Besten selbst bei der UFA vorbei.
70/1
SigiGötz-Entertainment gratuliert SGE-Glamour-Boy Karel Gott, dem „zweiten Tom Jones„, ganz herzlich zum 70sten.

