In eigener Sache (Forts.)

Schon vor ein paar Tagen sind die ersten sachdienlichen Hinweise zu unserem Genre-Kanon-Projekt eingegangen und zwar aus dem Movies & Sports-Blog, der sich nicht zum ersten Mal dem SGE-Kosmos annimmt. Die Vorschläge sind überaus konstruktiv, fast schon ein Bewerbungsschreiben. Um aber Ihre Fragen, sehr geehrter schwanenmeister, in einem Satz zu beantworten: Da unsere Publikation seit 2001 besteht, beginnt der SGE-Kanon des deutschsprachigen Genre-Films, der auch Komödien, Dramen und Historienfilme miteinschließt, in Ausnahmefällen sogar Fernsehfilme, hingegen sowohl die Budgetfrage als auch die Produktionen der Berliner Schule ignorieren wird, am 1. Januar 2001.

Absturz & Neubeginn

SGE unterwegsVon wegen „System steht vor dem Absturz “ (Andreas Kilb, FAZ von heute). Die vor einem Jahr neufirmierte UFA Cinema weist mit einer Pressemitteilung (von heute) in die nahe Zukunft: Gemeinsam mit Badlands Film, der Filmproduktionsgesellschaft von Mathias Glasner, Lars Kraume und Jürgen Vogel realisiert die UFA das hochexplosive Near Future Drama DIE KOMMENDEN TAGE. „Es sind genau diese ungewöhnlichen und innovativen Stoffe mit den talentierten Machern dahinter, die wir suchen und umsetzen wollen. DIE KOMMENDEN TAGE wird das Kino in Deutschland verändern“ so Thomas Peter Friedl, Geschäftsführer der UFA Cinema.

PS: Ein paar Stunden nach dieser Nachricht ging eine berichtigte Pressemitteilung ein, woraus der beste Satz, weswegen wir diesen SGE-Eintrag überhaupt verfaßt haben, wieder gestrichen ist. Also, vergessen Sie’s und schauen am Besten selbst bei der UFA vorbei.

70/1

SigiGötz-Entertainment gratuliert SGE-Glamour-Boy Karel Gott, dem „zweiten Tom Jones„, ganz herzlich zum 70sten.

In eigener Sache

Für die nächste, die sechzehnte Ausgabe plant SigiGötz-Entertainment den ganz großen Coup: Eine repräsentative Zusammenstellung des Deutschen Genrekinos (21stes Jahrhundert). Sachdienliche Hinweise werden noch entgegengenommen.

SGE zieht die Reißleine

Da Til Schweigers Casting-Show aus quotentechnischen Gründen ins RTL-Nachmittagsprogramm verbannt wurde, sieht sich die Redaktion von SigiGötz-Entertainment nach einer einwöchigen internen Diskussion gezwungen die Berichterstattung über MISSION HOLLYWOOD zu beenden. Geht leider nicht anders.

Wächterrat bleibt hart

Das oberste SGE-Gremium, der SigiGötz-Entertainment-Wächterrat, hat eine Annullierung der letzten SGE-Ausgaben kategorisch ausgeschlossen. Zwar könne man in jeder Ausgabe kleinere Unregelmäßigkeiten, wie Tipp- und Rechtschreibfehler, Layout- und Umbruchpannen finden, „wenn man nur lange genug sucht“. Das trübt aber keineswegs das SGE-Gesamtbild und rechtfertigt auf keinen Fall einen Neuanfang. „Wie soll man sich einen Neuanfang auch vorstellen?“ pflichtete Dr. Erich Lusmann vom SGE-Expertenrat rein rhetorisch bei.