die SigiGötz-Entertainment zu Hause hat.
Prominent ignoriert (vorerst): ibeshmhr
70/38 (Glamour-Hit der Woche)
Keiner erzählt so einfühlsam vom Streß des Luxus wie SGE-Glamour-Boy Howard Carpendale: Konzert in Südafrika, Golfturnier in L.A., dazwischen die Familie in Köln. Immer redet er sein Gegenüber im sanften englischen Akzent mit „du“ an. MUSIK, MUSIK – DA WACKELT DIE PENNE und NIEMAND WEINT FÜR IMMER sind seine SGE-relevanten Filme. Noch gut in Erinnerung ist auch seine Rolle als alternder Tennisprofi Johnny Storm in der RTL-Serie MATCHBALL. Zu seinem heutigen 70sten Geburtstag wählen wir einen Glamour-Hit aus seiner ganz frühen Zeit. – SE
SGE-Leser im Porträt: Andrea Rau
Ruth Leuwerik †
Schon wieder eine Todesmeldung: SGE-Glamour-Girl Ruth Leuwerik, „die BRD-Ikone der 50er“ stirbt heute mit 91 Jahren in München. Zuletzt war sie in ICH SEH ICH SEH von Franz/Fiala zu sehen (indirekt).
Jubiläum der Woche
Der Kölner Filmclub 813, ohne den SigiGötz-Entertainment ein bißchen anders aussehen würde, feiert heute mit den Filmen ROTE SONNE, NA UND, ZINNSOLDAT und Martin Müller als Ehrengast sein 25jähriges Bestehen. Wir gratulieren.
Radiobeitrag der Woche
„Deutschland verändert sich.“ (Der Spiegel) „Der Streit um die Zukunft der Einwanderungsgesellschaft verschärft sich, der Ton wird rauher.“ (Dr. Erich Lusmann) „Und wir von SigiGötz-Entertainment fühlen uns schon seit einiger Zeit abgehängt vom Diskurs.“ (Prof. Reinhold Rürup) Wer nimmt sie noch ernst, die SGE-relevanten Themen? Ein Beitrag von Deutschlandradio Kultur zum aktuellen Hofbauer-Kongreß macht uns indessen wieder Hoffnung.
Hansrudi Wäscher †
Veranstaltung des Monats
2016 könnte ein ergiebiges SGE-Jahr werden, mit vielen protohistorisch relevanten Filmveranstaltungen (worauf wir noch im einzelnen eingehen werden). Los geht es aber heute im Nürnberger KommKino mit einer neuen Auflage vom Außerordentlichen Filmkongreß des Hofbauer-Kommandos, der zum 15ten Mal „obskure, erotische, charmante und zwielichtige Entdeckungen und Raritäten ans Licht holt, mit dem obligatorischen Fokus auf das bundesdeutsche Kino der 60er bis 80er Jahre und einer kleinen Hommage zum 80sten Geburtstag des legendären italienischen Regisseurs Joe D’Amato.

