Was hätte… nein: Was sagt nun aber Siggi Götz über Donald Trump?
Zweite Veranstaltung der Woche
Ab heute zeigt das Flo**, ein temporär genutzter Veranstaltungsraum in München-Giesing, in Kooperation mit dem Archive Artist Publications von Hubert Kretschmer eine Austellung mit Münchner Independent-Magazinen. Es gibt zu sehen: Einem aktuellen und historischen Teil, eine Installation und eine Videoarbeit. Diesmal schauen die rasenden SGE-Reporter vorbei.
Retro der Woche
Ein neues Kapitel der von uns schon mehrfach empfohlenden Reihe Lachende Erben im Berliner Zeughauskino wird ab heute aufgeschlagen: Komödianten der 80er Jahre. Nur vier Filme stehen auf dem Programm: Neben DER SCHNÜFFLER (mit Didi Hallervorden), OTTO – DER FILM und XAVER gibt es auch BIG MÄC von Sig(g)i Götz-Rothemund zu sehen, ein „apokrypher“ Thomas Gottschalk, bei dem offenbar auf Grund eines Kommuninkationsfehlers auf den Plakaten Sigi Rothemund als Regisseur angegeben wurde, und nicht Siggi Götz, wie es eigentlich hätte sein müssen.
SGE #29: versöhnlich und lebensbejahend
Ein „versöhnliches, lebensbejahendes Heft“ habe man zusammengestellt, und es soll noch diesem Monat erscheinen, versprach Dr. Erich Lusmann , stellvertretender Editor at Large von SigiGötz-Entertainment, auf einer Pressekonferenz, mit Artikeln und Beiträgen, die unseren aufgewühlten Tagen mit „Mut, Zuversicht und überraschend viel Humor“ begegnen, aber auch so zeitdiagnostisch, als hätten die SGE-Autoren den momentanen Lauf des Weltgeschehens in ihren Texten genau „antizipiert“. Explizite Petitionen gegen irgendwelche akuten Mißstände seien deshalb gar nicht erst geplant, denn: „Unser Heft ist Protest genug.
SGE #29 in Sicht (diffus)
Eilmeldungen +++ Eilmeldungen +++ Eilmeldungen
Die Welt schaut heute, am 20. Januar 2017, natürlich nach München: Im Prinzregententheater werden die Bayerischen Filmpreise verliehen. Der Ehrenpreis steht schon fest: Den bekommt endlich Siggi… nein: den bekommt Bruno Ganz. Wir gratulieren! +++ Die FAZ fragt den Ex-Dschungelcamper Rainer Langhans, ob man das Dschungelcamp kritisieren darf. +++ Die rasenden SGE-Reporter bleiben heute zu Hause.
Glamour-Serie in Sicht
Die Geschichte West-Berlins aus der Sicht vom SGE-Glamour-Boy Rolf Eden als TV-Sechsteiler, ein Biopic, das so bunt, unterhaltsam, leicht und sexy wie Eden selbst werden soll, das verspricht Regisseur Felix Herzogenrath. Nur ein Hauptdarsteller wird noch gesucht.
Glamour-Buch der Woche
Neu im Handel: Ein Roman von SGE-Glamour-Girl Heike-Melba Fendel (von uns noch nicht gelesen), eine „Abrechnung mit romantischen Klischees und zugleich eine Liebeserklärung an das Kino“. Der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hat Fendel deshalb ein Interview gegeben . Sie erzählt über die „willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit“, den speziellen Geruch der Filmbesessenen und über ihr Hassgenre, die Romantische Komödie, „das die tollsten Schauspielerinnen verbrennt, indem es sie in putzige, liebeskranke Geschöpfe verwandelt“.
Nah am Material
„Begünstigt von der digitalen Vernetzung, aber immer nah am Material und getragen von starken Freundschaften, hat sie der deutschen Filmszene Geheimnis und Leidenschaft zurückgegeben.“ Wer? Die neue Cinephilie! Die konnte man letzte Woche beim 16. Hofbauer-Kongreß wieder erleben. Mit ein paar Vertretern dieser neuen Cinephilie hat sich Christoph Hochhäusler für den aktuellen Revolver unterhalten. Ein ganzes Heft ist daraus entstanden, nur zur Hälfte mal unterbrochen von Rainer Knepperges’ Bilderstrecke „Filme sehen dich an”

