SGE im Zukunftsdialog. Nachgefragt bei…

… Prof. Reinhold Rürup (Editor at Large von SGE) *** Herr Prof. Rürup, wie die ARD befinden Sie sich gerade im Zukunftsdialog. Mit wem eigentlich?  Mit den Lesern natürlich – und mit Kritikern und mit der Wissenschaft. Ist schon was rumgekommen? Ja, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zukunftsdialogs haben uns sehr klar gesagt, was sie von uns erwarten und was sie sich wünschen. Es war ein sehr wertschätzendes Feedback. Und was ziehen Sie daraus? Das kann ich jetzt im Detail noch nicht sagen, aber uns ist wichtig, daß die Leserinnen und Leser am Ende sehen: Wir von SGE haben nicht nur zugehört, sondern wir machen auch etwas aus den Ideen. Grundsätzlich ist Dialog etwas, was gerade die jüngere Generation durch die Sozialen Medien gewöhnt ist, und wir werden jetzt dafür sorgen, dass dieser Dialog weiter stattfindet. Was anderes: Was ist dran an dem Gerücht, daß zukünftig neben der 3G-Regel die Meldung romantischer wie auch sexueller Beziehungen innerhalb der SGE-Unternehmenseinheit verpflichtend sind? Wir können und wollen Beziehungen und Gefühle nicht verbieten, wollen zugleich aber transparent damit umgehen. Und das nächste SGE… kommt auch.

 

Marie Versini †

Wir müssen weitermachen mit den Todesmeldungen. Marie Versini, „wesentlicher Teil des Sensationserfolgs der Karl-May-Filme“ (Die Welt), stirbt mit 81 Jahren. Ihrem Image als „aufreizende Ausländerin in deutschen Filmen“ wurde sie auch in dem SGE-Kanon-Film FERIEN MIT PIROSCHKA gerecht – als ungarische Gestütsbesitzerin Tery (vgl. SGE # 25 & 30).

80/49

Man darf sie nicht verwechseln mit der künstlerischen Leiterin der Ruhrtriennale. Heute feiert SGE-Glamour-Girl Barbara Frey, die in Geoerg Tresslers „kleinem lyrischen Meisterwerk“ ENDSTATION LIEBE (vgl. SGE # 3) an der Seite von Horst Buchholz als scheues, zurückhaltendes Mädchen aus gutem Hause ihr Debüt als Schauspielerin gab, ihren 80sten Geburtstag. Bis in die späten 60er Jahre folgten noch viele Engagements in interessanten Filmen. Dann verliert sich ihre Spur. Bleibt (wieder mal) die Frage: Was ist aus Barbara Frey geworden?

Aus der Ostschweiz

„Die ganze Schweiz schreit nach mir, noch immer. Die Leute wollen stets mich sehen, acht von zehn lieben mich, nur in der alten Garde sind ein paar eifersüchtig.“ Die NZZ hat „den robusten Ostschweizer“ und SGE-Glamour-Boy Hans Leutenegger besucht. Benedikt Eppenberger hat ihn schon in SGE #34 porträtiert.

Buntes Wochenende

Sollen wir mal wieder ein paar Veranstaltungshinweise plazieren? Gut, machen wir! Das KommKino zu Nürnberg zeigt ab heute unter dem Motto „Und die Sonne schön wie nie“ eine bunte DEFA-Wochenendschau, einen Streifzug durch das DDR-Filmstudio mit einigen Überraschungen. Es geht verheißungsvoll los mit CHEMIE UND LIEBE von Arthur Maria Rabenalt und endet mit DER PRINZ HINTER DEN SIEBEN MEEREN von Walter Beck. *** Das Filmarchiv Austria zeigt morgen den Director’s Cut von EMMANUELLE (was den ausmacht, darüber erfährt man nichts) in Anwesenheit der Darstellerin Marika Green.

Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung

Die SigiGötz-Entertainment-Gruppe heißt jetzt „Mega“. Es sei einfach an der Zeit die Identität des Unternehmens zu überarbeiten, um seine breiteren Ambitionen widerzuspiegeln, sagte Dr. Erich Lusmann in einer Rede auf der hauseigenen Connect-Konferenz . Für Leser und Abonnenten ändere sich nichts.